Die wichtigsten Erörterungen bzw. Entscheidungen aus der 20. Sitzung der Gemeindevertretung:

Bürgerfragestunde
1. Raumluftfilter für die Waldschule
Ein Bürger und eine Bürgerin beklagen, dass für die Waldschule keine Raumluftfilter beschafft werden sollen. Der Bürgermeister und einige Gemeindevertreter antworten, dass Vor- und Nachteile solcher Geräte über mehrere Monate intensiv und fachmännisch beraten worden sei und dass am Ende der Bau-und Planungsausschuss zu der Überzeugung gekommen sei, dass Raumluftreiniger, von denen mindestens vier angeschafft werden müssten, nicht den gewünschten Zweck erfüllen und eine vermeintliche Sicherheit nur vorgaukeln. Alle in der Pandemie-Zeit verordneten Schutzmaßnahmen wären dennoch notwendig. Die Geräte seien so laut, dass sie nicht mit voller Stärke betrieben werden könnten und der Betrieb inklusive problematischer Wartung seien sehr aufwendig. Leider wird bei diesen Klagen vergessen, dass es über Monate ein landes- und bundesweit verordnetes Kontakt- und Versammlungsverbot gab, über das sich auch ein Bürgermeister nicht hinwegsetzen darf. 
Im Übrigen spricht keine der Fraktionen mehr von diesen Luftreinigern, die sind vom Tisch. Aktuell wurde zuletzt über eine stationäre Luftaustauschanlage diskutiert, die allerdings sehr teuer ist.
2. Bürger monieren, es seien Maßnahmen schon vor längerer Zeit angefordert worden und „nichts sei passiert“. Genannt wurden das Absenken von Bordsteinen für Rollstuhlfahrer und die Reparatur der Rathausfenster. Der Bürgermeister antwortet, dass das Absinken der Bordsteine an Bushaltestellen in Planung sei, nur stünden die Änderungsmaßnahmen an Bushaltestellen noch aus. An Bundesstraßen sei die Gemeinde nicht zuständig, sie habe aber die Wünsche bei der Straßenbaubehörde angezeigt. Die Reparatur der Rathausfenster ist in Arbeit, dazu bedarf es einer Auftragsvergabe durch die Verwaltung. Die Verwaltung sammelt und bündelt in der Regel mehrere Aufträge miteinander. Das sei u.a. der Grund, weshalb Aufgaben nicht sofort erledigt werden könnten. Der Bürgermeister bittet um Verständnis, wenn nicht alle Wünsche sofort umgesetzt werden. Es sei zu bedenken, dass die Verwaltung für zehn Gemeinden arbeite, und dass alle mit Aufträgen und Wünschen zu bedienen seien.

Bericht des Bürgermeisters
1. Die Planungen für das Baugebiet westlich des Palettenhofes schreiten voran. In Kürze soll der städtebauliche Vertrag abgeschlossen werden.
2. Die Planungen für den Ausbau der Bushaltestellen an der Lauenburger Landstraße stocken, weil die Grundstücksverhandlungen mit den Anliegern in Höhe der alten Läden noch nicht beendet sind.
3. In der Drögen Wisch hängen Baumäste aus den privaten Gärten weit in das Straßenprofil. Der dort wirtschaftende Landwirt hat das Freischneiden angemahnt, da er sonst nicht mit dem Mähdrescher passieren kann. Wenn die Anlieger nicht reagieren, wird die Gemeinde auf der Basis des Urteils des Bundesgerichtshofes vom 11. Juni 2021 eingreifen, laut dem das Abschneiden überhängender Äste von den Verursachern geduldet werden muss.
4. Die Planungen für den Ausbau der Börnsener Straße haben begonnen. Start der Maßnahme wird frühestens im April 2022 sein.

B-Plan 24 Sportstättenbau
Die Kosten für den Bau des Regenrückhaltebeckens werden auf Grund allgemeiner Preissteigerungen die bisherige Planung um ca. 150.000 Euro überschreiten. Das Geld steht im Haushalt zur Verfügung. Der Auftrag wurde inzwischen erteilt. 

Elternbeiträge für die Kita
Aufgrund einer Landesverordnung werden Elternbeiträge ab März 2021 für Tage, in denen die Kinder nicht in Betreuung in der Kita waren, nicht rückerstattet. Die Gemeindevertretung folgt dem Beschluss des KBSS-Ausschusses und hat beschlossen, Eltern, die eine Rückerstattung benötigen, diese auf Antrag aus der Gemeindekasse zu gewähren, obwohl keinerlei Anspruch besteht. Es wird dazu einen Elternbrief geben. 

Spielplätze
Die Gemeindevertretung hat einvernehmlich den einstimmigen Beschluss des KBSS-Ausschusses übernommen, ein defektes Spielgeräte auf dem Spielplatz Grüner Weg zu ersetzen und eine Doppelschaukel aufzustellen sowie am Regenbecken am Bauhof eine Begegnungsstätte mit Sitzensemble und Sandspielfläche einzurichten. Auf zwei Spielplätzen wird jeweils ein Schaukelbrett durch eine Babyschaukel ersetzt. Die Grünen-Fraktion hatte dazu mehrere Anträge eingebracht. Die benötigten Gelder sollen in den Nachtragshaushalt eingestellt werden.

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