Die GRÜNEN Schwarzenbek lehnen die Neuaufstellung des Flächenutzungsplans in der vorliegenden Form ab.

Der Planungsausschuss von Schwarzenbek hat sich am 26. August mit der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans erstmals öffentlich beschäftigt. Wir als GRÜNE Schwarzenbek lehnen die Neuaufstellung in der vorliegenden Form ab. Schon der erste Blick auf die Planzeichnung zeigt u.a. im Bereich der Bölkau und auf den Müssener Wiesen größere Gebiete von sogenannten Potenzialflächen, die im Bereich der ökologisch wertvollen Grünachsen der Stadt liegen.

Von den insgesamt 16 Potenzialflächen werden in den Planungsunterlagen 9 Flächen als „aus landschaftsplanerischer Sicht problematisch“ bezeichnet. Eine Abwägung zwischen ökologischen und sozialen Belangen, insbesondere zwischen den zahlreichen Nachteilen einer Bodenversiegelung einerseits und dem Wunsch nach neuen Siedlungsflächen andererseits ist nicht erkennbar.

Wir wollen, dass Schwarzenbek eine Stadt im Grünen bleibt, eine Zersiedelung durch neue Baugebiete lehnen wir ab. Flächenverbrauch ist eine wesentliche Ursache des Artensterbens. Zudem dienen Böden als Speicher für Wasser und Klimagase, aus tieferen Schichten kommt unser Trinkwasser. Den richtigen Weg weist das Schwarzenbeker Klimaschutzkonzept: Nach dem Grundsatz „Innen- vor Außenentwicklung“ wird Schwarzenbek eine „Stadt der kurzen Wege“. So kann auch die Innenstadt belebt und der innerörtliche Verkehr begrenzt werden.

Jede Bürgerin, jeder Bürger aus Schwarzenbek kann vom 09. September bis zum 11. Oktober 2021 Einwände erheben. Die Planungsunterlagen liegen im Rathaus aus und sind auch auf der Homepage der Stadt einsehbar. Für den 15. Sepember ist eine Einwohnerversammlung zum Thema geplant.

Diese findet um 19 Uhr im Forum des Gymnasiums, Buschkoppel 7, statt. Thema unter anderen: Vorstellung der Vorplanungen zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes. Es folgt eine Frage- bzw. Diskussionsrunde zum Thema, in der die Einwohnerinnern und Einwohner der Stadt Schwarzenbek die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen und Anregungen einzubringen.

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