Die Vize-LandtagsprĂ€sidentin und Spitzenkandidatin der GrĂŒnen in Schleswig-Holstein, Aminata TourĂ©, war gestern in Geesthacht unterwegs.

ZunĂ€chst besuchte sie den Verein „UnterstĂŒtzungspunkt e.V.“, der zugewanderten oder geflĂŒchteten Menschen bei behördlichen Angelegenheiten, Arztbesuchen oder Vertragsangelegenheiten unterstĂŒtzt.

Die beiden GrĂŒnderinnen, Rayana Fakhri und Aferdita Abazaj, berichteten von dem großen Andrang, den sie seit dem Start ihres Vereins Anfang des Jahres erleben. Aber auch von der zögerlichen bis ablehnenden Haltung, die ihnen von offizieller Seite zum Teil entgegengebracht wird, obwohl beide hochqualifizierte und erfahrene Fachfrauen sind. Dabei wĂ€re eine finanzielle UnterstĂŒtzung fĂŒr das bisher ehrenamtlich gefĂŒhrte Projekt dringend nötig.

TourĂ©, in der GrĂŒnen Landtagsfraktion Sprecherin fĂŒr die Themen Antirassismus, Migration und Flucht, Frauen und Gleichstellung, zeigte sich beeindruckt vom Engagement des jungen Vereins. Uta Röpcke, grĂŒne Listenkandidatin fĂŒr die Landtagswahl, betont: „Es ist gut zu sehen, wie die Erfahrung dieser beiden Frauen mit eigener Zuwanderungsgeschichte sie dazu motiviert hat, ihren Verein zu grĂŒnden. Sie wissen selbst am besten, was Zugewanderte brauchen, solche Impulse brauchen jede Art der UnterstĂŒtzung von kommunaler und Landesebene.“ Anschließend ging es noch in die Geesthachter FußgĂ€ngerzone, wo Aminata TourĂ© mit Geesthachterinnen und Geesthachtern ins GesprĂ€ch kam. „Viele sind noch unentschlossen, wen sie wĂ€hlen sollen. Unsere Kernthemen sind aktueller denn je – darum möchten wir möglichst viele Menschen ĂŒberzeugen, am 8. Mai GrĂŒn zu wĂ€hlen!“ so die Spitzenkandidatin abschließend.

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